[Rezension] Angie Thomas – On The Come Up

 

Angie Thomas sollte spätestens seit ihrem Debüt The Hate U Give ein Begriff. On the come up ist ihr neuster Roman und knüpft indirekt an das Erstlingswerk an. Dreh- und Angelpunkt ist wieder Garden Heights, doch diesmal geht es um Bri. Sie ist gerade mal 16 und hat einen nicht ganz so ungewöhnlichen Wunsch: sie will mit dem Rappen berühmt werden. Doch was wirkt wie ein normaler Teenie-Traum von Ruhm, Glanz und viel Geld, ist für Bri die Lösung all ihrer Probleme. Denn jeden Monat kämpft ihre Familie erneut um alltägliche, für viele selbstverständliche Dinge wie warmes Essen, Strom oder ein neues paar Schuhe. In der Schule ist es auch alles andere als einfach. Es gibt unnötige Taschenkontrollen, Handgreiflichkeiten der Sicherheitsmänner und immer wieder Verwarnungen, dabei ist Bri nicht sonderlich angriffslustiger oder rebellierender als ihre Mitschüler. Doch trotzdem scheint sie die Probleme geradezu anzuziehen und das kann nur zwei Erklärungen haben: ihre Herkunft und ihre Hautfarbe.

On The Come Up ist aber nicht nur die Geschichte über einen Teenager mit Träumen, sondern zeigt anhand von Bris Leben die Problematik des alltäglichen Rassismus und sozialen Ungerechtigkeiten. Aber auch abseits der teils harten, aber so wichtigen XX, geht es eben auch um ein Mädchen im Teenageralter, die rund um ihre Musik tough und schlagfertig wirkt, in Sachen Jungs, Freunde und Familie doch noch sehr pubertär, jung und unbeholfen. So sehr sie die Karriere auch voran treiben will, um das Richtige für sich und ihr Umfeld zu tun, umso mehr steht sie sich selbst durch ihre unreflektierten Handlungen im Weg. Dabei ist es eben das, was Angie Thomas besonders gut hinbekommen hat: Bri als Hauptfigur. Sicherlich ist es nicht einfach Bri durch das Buch hinweg konsequent zu mögen, gerade wenn man etwas älter und vielleicht weiser ist. Doch vielleicht ist es das, was Thomas zeigen will: Bri ist noch ein Kind, das am liebsten sofort berühmt werden will und versucht alleine die Entscheidungen zu treffen, für die sie sowohl Unterstützung als auch fachliche Hilfe gebraucht hätte. Doch typisch Teenager weist Bri die meisten, oft auch die falschen, Hilfsangebote ab. Warum? Weil sie stur ist? Weil sie glaubt das Richtige zu tun? Einfach weil sie noch unerfahren ist und die meisten 16-Jährigen – ja, auch wir – glauben, dass ihnen die Welt gehört und zu Füßen liegt.

Doch so einfach ist das nicht. Da sind Manager, die dein Geld wollen. Sicherheitsmänner, die ein Problem mit einer Herkunft haben. Jugendliche, die dich als Vorbild wollen. Eine Mutter, die dein Bestes will. Ein bester Freund, der nicht weiß, was er will. Man selbst, die alles will. Und ehe man sich versieht, gibt es Aufstände, Schulverweise, geplatzte Träume und verletzte Seelen. Das alles thematisiert On The Come Up.

Aber leider ist die Message des Buches nicht alles. Ein großes Defizit liegt wohl in der Übersetzung, so wie es eben immer problematisch ist, wenn der Witz und der Tiefgang in Liedern, Gedichten oder Witzen liegen, die durch Sprache geprägt sind. Grundlegend hat cbj zwar auf die Übersetzung aller Liedtexte verzichtet, doch oft kommt die Sprache trotzdem nicht richtig rüber oder wirkt „zu viel“. Leider hemmt das immer wieder den Lesefluß, wenn man ihn gerade gefunden hat.

Ebenfalls problematisch ist die Umsetzung On The Come Ups. Die Geschichte ist nicht rund, die Charaktere nicht mit Leben gefüllt. Während Bri als Charakter zu fassen ist, sind es viele andere – auch wichtige Personen – eben nicht. Wer ist Bris Mutter wirklich? Was machen ihre Freunde Sonny und Malik aus? Warum verliebt sich Bri genau in denjenigen? Am Ende bleiben sie doch bleiben sehr blass. Insgesamt lässt sich Angie Thomas‘ Buch gut und schnell lesen, wirkt aber leider in manchen Passagen wie ein Entwurf, an dem man noch die Feinheiten einfügen möchte.

Nichts desto trotz ist On The Come Up ein gutes, vor allem gehaltvolles Jugendbuch, das viele wichtige Thematiken zu einer lesenswerten Geschichte vereint.

 

[Rezension] Walter Moers – Der Bücherdrache

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Da liegt er, der neue Walter Moers. Es geht endlich wieder nach Zamonien und uns erwartet ein langersehntes Wiedersehen mit Hildegunst von Mythenmetz, der uns schon durch das Labyrinth der träumenden Bücher und die Stadt der träumenden Bücher geführt hat. Doch diesmal mag es unser Schriftsteller etwas ruhiger und lässt sich daher eine Geschichte erzählen. Und was kann man schon besser erzählen, als die Geschichte von einem Abenteuer. Und wer erzählt es? Hildegunst zwei, der kleine Buchling, der eigentlich nur schläft und liest und keine Abenteuer erlebt. Denn eigentlich ist er dabei das Gesamtwerk von Mythenmetz auswendig zu lernen, aber diesmal – ja – da hat auch er was zu erzählen: von seiner Reise zum Ormsee und den berühmten Bücherdrachen.

…und wenn ein Buchling eine Geschichte erzählt, dann wollen wir sie auch hören. Also tauchen wir ein Erlebnisse hin zum Ormsee [und vor allem um das Zurück] und der Begegnung mit dem sagenumwobenen Bücherdrachen. Und wie zu erwarten: Der Bücherdrache ist wunderbar illustriertes Buch, liebevoll detailliert, das mit einem kleinen Comic einleitet. Und auch nach zwanzig Jahren (!), so lange dürfen wir schon  Walter Moers nach Zamonien folgen, ist es immer noch ein wunderbares Wiedersehen, eine Art „Nach Hause kommen“.

Kurzum: Der Bücherdrache war schnell gelesen und wie immer ein typischer Moers voller Fantasie, mit vielen tollen Details und wunderbaren Formulierungen. Doch trotz aller Begeisterung, bleibt da ein kleiner Beigeschmack, der sich vor allem nach der Prinzessin Insomnia & der alptraumfarbene Nachtmahr irgendwie manifestiert hat. Denn auch wenn es qualitativ wirklich mit den alten Büchern mithalten kann, so ist es doch nicht mehr eins dieser Wälzer, durch die man sich tage- und nächtelang durchgelesen hat. Im Gegensatz zu den 13 1/2 Leben des Käpten Blaubärs oder Rumo umfasst der Bücherdrache gerade mal 190 Seiten, zwar gute, aber eben nur so wenige. So schnell wie man es angefangen hat, so schnell ist man auch wieder durch und am Ende, da seufzt man und wünscht sich noch mal 190 Seiten und vielleicht noch mal welche. Aber zeitgleich ist es auch kein verwinkelter, typischer Schmöker mehr, sondern ein ziemlich gradliniger Kurzroman, der sich einfach und schnell lesen lässt. Doch wollen wir einfach und schnell? Wollen wir nicht lieber wieder tief in Zamonien versinken?

Es ist und bleibt natürlich trotzdem ein Walter Moers und das Zamoniengefühl, das bleibt. Aber wer auf stundenlange Lesemomente hofft, der muss leider etwas zurückstecken. Für Moers- und Zamonienfans aber, da bleibt der Bücherdrache, wie immer ein absolutes Muss.

[Musik] März-Lieblinge 2019

Weil nicht nur Bücher wunderbare Worte beinhalten, sondern es auch ganz fabelhafte Musik gibt, die mich durch den Alltag begleitet, hier meine Lieblinge für den März. Das sind teilweise wirklich schon alte Herzenslieder dabei, teilweise neue Errungenschaften.

Ich send‘ es auf allen Kanälen
Ich zünd‘ die Leuchtfeuer an
Das hier geht durch oder gegen die Wand

https://open.spotify.com/playlist/5YHCsCn8ZWAMu0gBfzmwtT

 

Zum Tanzen und Herumwirbeln: Oh Land mit Speak Out Now.
Lyrics-Liebe: Matthea mit 2x, Joris mit Signal
Zum Autofahren und mitsingen: 89ers – Johnny Can Wait! und Irie Révoltés mit Il est là
Old but gold: Paulson – Slow Down
Barfuß in der Küche tanzen: Kling Klang von Pretty Pink
Ohrwurm: Tuesday von Burak Yeter und Danelle Sandoval

 

i had to learn how to save myself
I’m still alive

[Rezension] Anthony Horowitz – Ein perfider Plan

 

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Eigentlich kennen wir Horowitz von seinen Sherlock-Romanen, die gekonnt in Arthur Conan Doyles Fußstapfen treten können sowie von seine Jugendbuchreihe rund um Alex Rider. Doch mit „ein perfider Plan“ ruft er nicht nur seinen neuen Ermittler Daniel Hawthorne ins Leben, sondern erzählt einen herrlich spannenden Krimi auf eine ganz neue Art. Warum? Weil Horowitz selbst der Erzähler des Buches ist, dessen Rahmenhandlung die Entstehung des Buches ist, in dem er gemeinsam mit Hawthorne einen Mord löst. DAS ist mal innovativ und gibt einen ganz anderes Lesegefühl. Dass Horowitz schreiben kann, das ist schon durch seine früheren Werke klar, doch eine Innovation zwischen all den Krimis zu finden, ist oft eine Seltenheit. Natürlich ist es nicht der Anspruch eines Krimis anders zu sein, aber wenn sich dann doch die Story, der Aufbau und die Mördersuche mal abheben, dann ist das ein wunderbarer Pluspunkt.

..und der macht hier den entscheidenden Unterschied. Denn die Aufklärung des Todes von Diana Cowper, die ihre eigene Beerdigung am Tag ihrer Ermordung geplant hat, ist spannend, jedoch auch nicht spektakulär. Ein solider Krimi, in dem Hawthorne und unser Schriftsteller das Leben der gut betuchten Witwe durchleuchten aber mehr durch sich selbst und ihre desolate Beziehung zueinander glänzen. Denn: Hawthorne, der neue Ermittler und ehemalige Polizist, ist schwierig – eben ein Protagonist wie ihn die Krimifans lieben. Er liebt mehr die Alleingänge, hat durch seine Spekulationen einen leichten Sherlocktouch und stellt das perfekte Gegenteil zu Horowitz da, der sowohl bei den Verhandlungen zum Buch als auch in seinen eigenen Überlegungen und Handlungen eher naiv und blauäugig erscheint. Trotzdem funktionieren die beiden sehr gut im Duo, alleine wahrscheinlich eher schwierig. Daher ist aber auch die Erzählweise so gut gewählt: Hawthorne wäre alleine zu unbeliebt, der Fall alleine zu langweilig ~ durch das Einklinken unseres Schriftstellers erscheint die Geschichte und auch der Ermittler in einem ganz anderen Glanz und das Lesen macht wahnsinnigen Spaß, auch wenn die eigentliche Kriminalgeschichte fast nur die Hälfte des Buches einnimmt.

Was nach viel Kritik klingt, soll eigentlich keine sein. Das Buch liest sich schnell, macht unglaublich Spaß und ist wirklich ein wunderbarer Lichtblick in den Krimineuerscheinungen. Einzig und allein der Hinblick auf eine mögliche Reihe lässt sich fragen, wie das Erzählkonstrukt weitergeführt werden soll und ob dies mit einem zweiten Buch noch die gleiche Euphorie und den gleichen Spaß auslösen würde. Für einen Horowitz-Fan jedenfalls ein großes Muss, für neue Leser und Krimifans definitiv spannende Unterhaltung.

[Rezension] Dolly Alderton – Alles, was ich weiß über die Liebe

 

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Alles, was ich weiß über die Liebe fühlte sich an wie eine wilde Mischung aus dem Leben von Bridget Jones und Amy Whinehouse. Zumindest stelle ich mir genauso den Querschnitt daraus vor. Dabei sind dies die Memoiren von Dolly Alderton, gerade mal 28, Kolumnistin und Autorin für die britischen Medien.

Was weiß also Dolly Alderton in ihren Zwanzigern über die Liebe? Nicht viel, wie sie selbst sagt. All ihre Schlüsse zieht sie aus den langen Freundschaften zu ihren Freundinnen, die seit ihrer Kindheit, Schul- oder Unizeit kennt. Mit denen hat sie mehr Streitereien gehabt, länger zusammen gelebt und mehr um sie gekämpft, als um jeden Mann.  Und damit könnte  „Alles, was ich weiß über die Liebe“ ein Liebesbrief an eben diese Frauen sein. Denn eigentlich ist es eine gut geschriebene, humorvolle Erzählung über wahre Freundschaften und dem langen, steinigen Weg zur Selbstliebe gesetzt in den 2000ern, so dass man sich selbst zurück versetzt fühlt in die Zeit der eigenen Jugend und der Zeit vor dem guten alten MSN-Messenger, der den Blick in die Welt bot.

Doch leider verliert sich Alderton schon sehr schnell in ihren Erzählungen über Alkohol, Drogen, Partys und Sex. Vom ersten Alkohol mit gerade Mal zehn bis zu dem unzähligen One-Night-Stands erleben ihre komplette Jugend mit. Jedoch setzt sie erwachsen sein sehr schnell mit der Freiheit zu trinken, zu vögeln (sorry!) und zu tun, was sie will, gleich und das tut sie auch in einem unerträglichen Ausmaß, dass weit entfernt von einer „rebellischen Teenagerphase“ entfernt ist. Massenhaft Dates, zahllose Sexpartner, Drogendealer auf den Partys, eskalative Abstürze, sowie sinnfreie und teure Taxifahrten quer durch England. Selbst als Dolly nach einem Absturz nicht mehr glaubt, in London zu sein, realisiert sie nicht, wie schlimm es um sie steht. Die Einsicht kommt erst viel später, als sie während eines Urlaubs und eines misslungenen Tinderdates am Tiefpunkt ankommt und sich eine Therapeutin sucht, die leider nicht die Aufmerksamkeit im Buch bekommt, die sie haben sollte. Denn hier sind wir am Knackpunkt: Zwar hinterfragt sie ihr Männer- und Sexverhalten, lässt jedoch den Alkohol- und Drogenkonsum fast außen vor, obwohl es der große Mix des exzessiven Verhaltens ist, der das Problem an sich darstellt.

Trotz allem ist es ein ehrlicher Einblick in Dolly Aldertons Leben, in ihre Erinnerungen und ihre Erfahrungen. Witzig geschrieben, wobei ich vermute, dass im englischen Original der ein oder andere Wortwitz mehr zu finden ist. Brutal ehrlich und ein sehr lesenswerter Seelenstriptease, dem an der ein oder anderen Stelle ein bisschen mehr Selbstreflexion gut getan hätte.

[Rezension] Fatima Farheen Mirza -Worauf wir hoffen

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Direkt ins Herz. Genau dort landete Worauf wir hoffen ganz heimlich, während ich es las. Wirklich, ein direkter Treffer in mein Herz. Und das kam unerwartet und unverhofft.

Worauf wir hoffen ist ein herzerwärmender, unglaublich aussagekräftiger und komplexer Roman, der zu Beginn vielleicht noch etwas unscheinbar wirkt.
Es beginnt mit einer Hochzeit. Hier lernen wir Hadia kennen. Es ist ihre Hochzeit und sie heiratet den Mann, den sie sich ausgesucht hat. Ganz gegen die Tradition, die ihre Eltern ihr mitgegeben haben. Zudem hat sie Amar eingeladen, ihren Bruder, den die Familie an diesem Tag das erste Mal seit Jahren wiedersieht.
Daraufhin erzählt Fatima Farheen Mirza auf wunderbare Weise miteinander verwoben von der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart. Sie verwebt Episoden, Sichtweisen und kleine Geschichten, vor allem aber Beziehungen. Die zwischen den Geschwistern, zwischen Ehemann und Ehefrau, zwischen Mutter und Tochter, so lange bis sich alles zusammenfügt: Wieso ist Amar so geworden? Wer ist Hadia? Und wieso sagt der Vater nie etwas? Mirza beschreibt die Beziehungen untereinander so detailliert, dass man am Ende vielleicht nicht für alles Verständnis hat, aber es verstanden hat.
Worauf wir hoffen zeigt, wie es ist zwischen den Kulturen zu hängen, wie es ist sowohl amerikanisch als auch muslimisch aufzuwachsen, wie es ist religiös zu sein, aber trotzdem nicht bedingungslos den Werten seiner Eltern zu folgen. Kann man seinen Hijab ablegen und trotzdem glauben? Kann man eine arrangierte Hochzeit ablehnen und trotzdem eine traditionelle Zeromonie wollen? Kann man einen eignen Umgang mit den Traditionen erschaffen ohne seine Familie zu verletzen?

Wir werden ein Teil von Hadias Familie, wir erleben alles mit: 9/11, verbotene Liebe, aber auch Tod und Verlust. Rebellion gegen die Tradition, Schaffung eigener Identitäten und Werte, aber auch Familienbande, Zusammenhalt sowie politisches Zeitgeschehen, der „clash of cultures“ und menschliche Beziehungen – alles, ohne auf nur einer Seite überladen zu wirken.
Ein wirklich starkes, gefühlvolles Buch, das unter die Haut geht und einen noch nachträglich beschäftigt. Herzensempfehlung.

[Monthly Overview] Februar 2019

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  1. Michael Buchinger – Lange Beine, kurze Lügen. 3/5 Sterne.
    Den Hype verstehen war wohl mein großer Ansporn, leider erfolglos. Es ist ein schmaler Grat zwischen Humor und Ego. Dahingehend leider nicht so rund wie ich mir gerade leichte, humorvolle Lektüre vorstelle.
  2. Catherine Doyle – Sturmwächter.  4/5 Sterne.
    Ein wunderbar schönes, kleines Buch, das nicht zwangsweise für junge Leser ist. Endlich mal keine starken, rebellischen Protagonisten, sondern ein kleiner elfjähriger Junge, der mit dem Geheimnis seiner Familie wächst.
  3. Simon Strauss – Sieben Nächte. 1/5 Sterne.
    Erstaunlich wie lang sich ein 144-seitiges Buch ziehen kann. Wäre gerne der popliterarische Faust, ist leider vor allem viel Nichts mit wenig Zeichen.

  4. Fatima Farheen Mirza – Worauf wir hoffen. 4/5 Sterne.
    Wirklich, ein direkter Treffer in mein Herz. Herzerwärmend, stark, gefühlvoll. Herzensempfehlung!

  5. Maria Anna Schwarzberg – We are proud to be Sensibelchen.
    Direkt aus den Leben erzählt, schnörkellos. Und bei der Autorenvielfalt die Garantie, dass man sich ein bisschen selbst darin wiederfindet und nicht mehr so alleine damit fühlt.
  6. Michael Ende – Momo 5/5 Sterne.
    Ein Klassiker, der immer noch unter die Haut geht.